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Geschrieben von: Junk-Bond
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Dienstag, den 03. November 2009 um 10:36 Uhr |
Wie der Name upside down schon andeutet, war das Untere oben und das Obere unten was im schweizerdeutschen Sprachgebrauch kurz als “z’underobsi“ betitelt würde. Nachdem das Administrative erledigt war, durften sich die Fuxen in den Salon setzen und die Burschen begaben sich in den Stall. Upside down heisst nicht nur, dass unsere jüngsten Mitglieder das Zepter in die Hand nahmen sondern sich auch gestaltend einbrachten.
Die Fuxen hatten ein Quiz organisiert bei dem es grossartige Preise zu gewinnen gab. Doch um an die leckeren Donats zu kommen, musste man sein ganzes Wissen und etwas Glück einsetzen um die nicht ganz einfachen Fragen zu beantworten und einige Biere den richtigen Marken zuzuordnen. Für den Schreibenden überraschend war, dass sich auch die japanische Braukunst, welche lange Zeit als fades Trendgetränk bekannt war, sich zu einer genüsslichen Gaumenfreude entwickelt hat.
Bevor aber der Stamm sein Ende fand, musste die verdrehte Hierarchie wiederum hergestellt werden um unseren Silberfuxen Moschle hochoffiziell in den Burschenstand zu erheben. Die Zeiten voller Flausen im Kopf oder eben die schöne Fuxenzeit entledigte er sich durch kühles Luzerner Wasser. Nous avons un chic nouveau Bursch… Herzlich willkommen im Salon. |
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Wikingerstamm - Themenstamm |
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Geschrieben von: Zahnfee
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Dienstag, den 27. Oktober 2009 um 12:54 Uhr |
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Der Wikingerstamm erfuhr bereits die vierte Auflage und dem Motto entsprechend trafen sich die Mitglieder mit Wikingerhelmen, Bärten und anderen Accessoires im Archiv zu einem weiteren Themenabend in diesem Semester. Bei Wikingermusik und Honigwein wurde gesungen und man lauschte den interessanten Kurzvorträgen rund um diese gefürchteten Nordmänner. So erfuhren die Teilnehmer mehr bezüglich dem Lebensstil, der Behausung, dem Handwerk oder deren Waffen. Die Kurzreferate unserer Fuxen kamen so gut an, dass sie das Zepter selber in die Hand nehmen durften und eine Fuxenrepublik ausgerufen wurde.
Es war ein toller Abend, für alle die dabei waren und wir freuen uns schon auf die 5. Jubiläumsausgabe dieses legendären Wikinger-Stamms. |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. Oktober 2009 um 14:55 Uhr |
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Srebrenica – politische Debatte |
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Geschrieben von: $parsau
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Sonntag, den 18. Oktober 2009 um 23:29 Uhr |
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Das Massaker von Srebrenica ist vielen vage bekannt, doch was steckt genau dahinter?
«In der Gegend von Srebrenica wurden im Juli 1995 bis zu 8000 Bosniaken – vor allem Männer und Jungen zwischen 12 und 77 Jahren – getötet. Das Massaker wurde unter der Führung von Ratko Mladić von der Armee der Republika Srpska (Vojska Republike Srpske, VRS), der Polizei und serbischen Paramilitärs verübt. Es zog sich über mehrere Tage hin und verteilte sich auf eine Vielzahl von Tatorten in der Nähe von Srebrenica. Die Täter vergruben tausende Leichen in Massengräbern. Mehrfache Umbettungen in den darauf folgenden Wochen sollten die Taten verschleiern. Die Ereignisse vom Juli 1995 gelten als das schlimmste Massaker in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Bereits abgeschlossene Prozesse vor internationalen Gerichten haben gezeigt, dass die Verbrechen nicht spontan erfolgten, sondern systematisch geplant und durchgeführt wurden. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (UN-Kriegsverbrechertribunal) in Den Haag bezeichnete das Massaker in den Urteilen gegen Radislav Krstić sowie gegen Vidoje Blagojević und Dragan Jokić als Völkermord. Ende Februar 2007 bewertete der Internationale Gerichtshof das Massaker ebenfalls als Genozid (Quelle: in Anlehnung an Wikipedia, online [vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Srebrenica]).»
Dieser Anlass war ein Novum; So informierte Oberstleutnant im Generalstab Reinhard Obermüller v/o Offside über den gewaltsamen Konflikt. Offside ging bewusst auf den detaillierten geschichtlichen Hintergrund ein. Der Konflikt kann grundsätzlich bis zu frühen Völkerwanderbewegung bzw. der Niederlassung verschiedener Völkergruppen zurückverfolgt werden. Ein ausschlaggebender Wendepunkt bzw. gar Auslösepunkt war der Verfall des Regimes unter Tito.
Mit der Darstellung der verschiedenen Seiten im Konflikt zwischen den Serben und Bosniaken vermochte Offside den Anwesenden die konkreten Verhältnisse (inkl. Truppenstärken) aufzuzeigen. Es kann klar geschlossen werden, dass die gesamte Blauhelmmission unter den vorherrschenden Rahmenbedingungen als hoffnungslos einzustufen war. Insofern kam es trotz Anwesenheit von Blauhelmsoldaten und Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit zum Völkermord.
In der anschliessenden sog. politischen Diskussion konnten diverse Aspekte wieder aufgegriffen werden. Neben Ideen konzeptueller Veränderungen der UNO, bot unter anderem auch der Einsatz von Nachrichtendienstoffizieren, als wichtiger Konnex zur lokalen Bevölkerung, Diskussionsstoff.
Der Abend bzw. der Vortrag war derart spannend, dass nach der Diskussion in der Vereinslokalität noch länger weiterphilosophiert wurde. Selbstverständlich kam dabei das Gesellige nicht zu kurz - Vivat, crescat, floreat, Tobinia! |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. Oktober 2009 um 13:30 Uhr |
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