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Geschrieben von: junk-bond
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Montag, den 23. November 2009 um 19:38 Uhr |
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Ein etwas mulmiges Gefühl haben die meisten, wenn die grossen Prüfungen anstehen um endlich plenis coloribus (in vollen Farben) in mitten der illustren Zofingerrunde aufgenommen zu werden. Aber von diesem mulmigen Gefühl war bei diesem Kandidaten keine Rede. Seine Courage hat er mit Bravour gemeistert und der schweren Aufgabe zum Trotz mehr als das Soll erfüllt. Es schien gar so, dass einige Passanten und vor allem Passantinnen ob der Komplimente so geblendet waren, dass sie wohl jede noch so abwägige Petition unterschrieben hätten. Ein Verkaufstalent wie es im Buche steht, der sprichwörtlich jedem Eskimo eine Kühltruhe verkaufen könnte.
Da mag es nicht verwundern, dass er sich auch mit Herzblut den verschiedenen Fragen aus der Zofingerrunde stellte. Obwohl sich der Befrager normalerweise auf der sicheren Seite wähnt, beschlich uns ab und an ein komisches Gefühl, der Antworten wegen auf unsere so harmlos gestellten Fragen. Kurzum, es war kurzweilig, amüsant und lieferte uns viel Stoff für ein zukünftiges Vulgo.
Auch bei der anschliessenden Taufe blitzte sein Verkaufstalent auf, indem er die Anwesenden mit seinen eigenen Vorschlägen zu überzeugen versuchte und unseren FM kurz aus dem Konzept brachte. Doch schliesslich konnte man den Täufling vom Commissionsvorschlag überzeugen und so begrüssen wir Richard Lötscher v/o Flitzer als neuen strammen Fuxen in unserer Runde. |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. November 2009 um 09:18 Uhr |
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Geschrieben von: Rabenschnabel
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Sonntag, den 15. November 2009 um 23:00 Uhr |
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Diese Woche war schon eine eher speziell Woche. Einerseits freute man sich auf ein Namhaftes Computerspiel (na gut, man freute sich schon länger.), andererseits wurde das erste Mal die Brandfuxenprüfung durchgeführt, in welcher der Fuxmajor die Fuxen prüfte. Was aber wohl viele Zofinger am meisten beschäftigte, war wohl der Paintball-Stamm. Viele mussten sich dafür von ihrem Computer losreissen und das virtuelle Gefecht durch ein simuliertes tauschen. Eine anstrengende Angelegenheit. Man traff sich also am Donnerstag beim Bahnhof und fuhr gemeinsam mit dem Bus zur Paintballarena in Kriens. Nachdem nach längerem warten alle anwesend waren und man das äusserst informative Filmchen zur Handhabung der Waffen und Ausrüstung gesehen hatte, ging es los. Die Teams wurden in Fuxen und Burschen geteilt und dann flogen gute 2 Stunden lang die Farbkugeln mit mörderischer Geschwindigkeit durch die Halle. Mehr als einer trug einen schönen blauen Fleck davon, welche man sich dann gegenseitig stolz in der Umkleidekabine präsentierte. Man war erschöpft aber glücklich. Am Schluss machten sich die meisten schleunigst nach Hause um noch eine Runde vor dem Computer verbringen zu können. Oder wie man es mit anderen Worten sagen kann: „Who needs modern war, if you can have Modern Warfare 2?“
Man Gratuliert ausserdem den beiden Fuxen Sparsau und Rabenschnabel zur bestandenen Brandfuxenprüfung. |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. November 2009 um 14:21 Uhr |
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(G)Rütli 2009 – Bewegte Geschichte & Konnex in die Neuzeit |
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Geschrieben von: $parsau
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Sonntag, den 08. November 2009 um 21:20 Uhr |
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Beim diesjährigen Rütli ging es um eben dieses per se. Salop gesagt die „Wiese am Vierwaldstättersee“. Doch ist die Realität derart einfach?
Nein, sie ist es nicht. Wie bei vielen anderen Dingen sollte man sich nicht vom ersten Eindruck blenden lassen. So vermochte Lukas Studer v/o Spock (AZ Luzern) einen tieferen Einblick in die Umstände rund ums Rütli zu gewähren. Er erläuterte erstens die etymologische Herkunft des Wortes. Rütli hat seinen Ursprung in der Tätigkeit des „reutens“ bzw. „rodens“. Zweitens stellte er die bewegte (obwohl nicht vollends zweifelsfrei überlieferte) Historie dar. Von Geschichtsschreibern, Johann Wolfgang von Goethe und weiteren Akteuren ist eine mannigfaltige Entwicklung des identitätsstiftenden Schweizer Mythos emergiert. Wann jedoch an der sagenhaften Stätte genau welcher Bund und mit welcher Absicht geschlossen wurde, bleibt aufgrund der (sich widersprechenden) Quellen offen (oder in den Worten Johnny F’s „räzelhaft“). Was wirklich geschah wird wohl für immer im Verborgenen bleiben. Zudem diskutierte Spock drittens die Entwicklungen der neueren Zeit. Dazu zählen Ereignisse wie der legendäre Rütli Rapport 1940 oder die neueren (teilweise sicherlich negativ gefärbten) Schlagzeilen rund um die alljährlichen Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag.
Die vorangehenden Ausführen zeigen also, dass die Realität nicht so einfach ist, wie eingangs beschrieben. Unter „Rütli“ ist demnach viel mehr zu subsumieren als lediglich eine „Wiese am Vierwaldstättersee“. Auch wenn diese Bezeichnung letzten Endes nach reiflichen Überlegungen aus einem biologischen Standpunkt gesehen trotzdem seine Berechtigung hat...
Im Sinne dieser erhellenden Erfahrung - vivat, crescat, floreat, Tobinia! |
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