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Geschrieben von: Rabenschnabel
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Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 18:54 Uhr |
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Eine der ältesten Traditionen der Zofingia ist sicherlich die Zugerfahrt. Traditionell wandern die Sektionen Zürich, Luzern und Aarau nach Zug. Aber das spezielle daran ist, dass man dies nicht bei Tageslicht, sondern während der Nacht tut. Natürlich regnete es an dieser Zugerfahrt nur einmal, nämlich die ganze Nacht. So wandert die Zofingia Luzern von Küssnacht a.R., nach Immensee, Risch, Buonas, Cham und Steinhausen / ZG wo man schlussendlich von den Zuger AZ zum Morgenessen eingeladen wurde. Soviel dazu. Man traf sich also zuerst im Restaurant Rütli in Luzern und ass zu Abend und bereitete noch ein paar Kleinigkeiten vor. Nachdem alle gestärkt waren nahmen die 8 anwesenden Luzerner den Zug nach Küssnacht a.R. von dort ging es nicht lange, bis man in die erste Beiz einkehrte und die bereits nassen Knochen bei einem Tee oder Kaffee aufwärmte. Nachdem man halbwegs wieder trocken war und die anwesenden sonstigen Gäste mit Studentenliedern erfreut hatte, ging es einige Kilometer weiter in die nächste Beiz. Mit Freuden durfte die Wandertruppe dort den Sieg der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft gegen die Kanadier verfolgen, ehe es weiter ging. Hier hatte Zahnfee eine Überraschung für uns parat. Der nächste Zwischenhalt war keine normale Beiz, sonder das Tanzhaus in Küssnacht. Die Begeisterungsstürme blieben grösstenteils aus und die meisten ertrugen die Schlagermusik mit stoischer Miene, während sie die aufsteigenden Bläschen in ihrem Bier zählten. Andere wiederum nutzten die Abwechslung und feierten. Nach einer guten Stunde ging man weiter. Ab diesem Zeitpunkt hatte keine weitere Beiz seine Pforten geöffnet und so blieb nur der mitgeschleppte Zwipf. Es wurden Fackeln entzündet und Studentenlieder gesungen. Ein Höhepunkt der Nacht war sicherlich um 24 Uhr La Messe und das darauf folgende eintrinken des Casquettes von Kampflinte, wobei seine ganze Bierfamilie mithelfen durfte.
Nach einigen weiteren Kilometern, Liedern und Regen kam man dann bei der Zwischenstation an. Es wurde in einer Scheune im Stroh übernachtet und so mancher freute sich so richtig darüber, seine nassen Kleider aufhängen und sich im trockenen Stroh in den warmen Schlafsack kuscheln zu können. Am nächsten Morgen, mit viel zu wenig Schlaf und dementsprechender Laune, machte man sich nach einem kurzen Vor-Frühstück, welches aus Milch frisch ab der Kuh bestand, weiter nach Steinhausen. Die letzten Kilometer kamen manchen ewig vor, vor allem, da die Wanderwegtafeln scheinbar immer dieselbe Kilometeranzahl anzuzeigen schienen. Schlussendlich kam man Müde, nass, aber glücklich am Treffpunkt an. Dort Frühstückten wir gemütlich und unterhielten uns mit den AZ und den Zürchern über die Zugerfahrt, bevor sich die einzelnen Zofinger nach und nach auf den nachhause weg machten. Es bleibt sicherlich einer der denkwürdigsten Anlässe, die man als Zofinger besuchen kann.
Bis zur nächsten Zugerfahrt. Hoffen wir mal, dass Wetter ist nächstes Mal besser. Obwohl, irgendwie machte der Regen das Ganze noch ein wenig spezieller.
  
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. Mai 2010 um 18:22 Uhr |
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Geschrieben von: Rabenschnabel
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Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 11:17 Uhr |
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Diesen Stamm haben wir der Tatsache zu verdanken, dass zwei unserer Sektion einige Wochen durch die USA getingelt sind. Es bleibt zu erwähnen, dass unser Archiv mit all den Anwesenden langsam an seine Belastungsgrenze stösst. Einerseits sehr erfreulich, andererseits sehr ärgerlich, da die Luft nicht besser wird. Botar und Clous-eau haben eine Diashow organisiert, aber keine normale Diashow, wie man sie z.B. aus den Simpsons kennt. Nein, es war nicht das übliche anstarren langweiliger Bildchen. Es gab ein Quiz, wo die Anwesenden erraten mussten, wo welches Bild aufgenommen wurde. Die Anwesenden wurden in zwei Gruppen geteilt und es liegt relativ nahe anzunehmen, dass eine der Gruppen Burschen und die andere Gruppe Fuxen waren. Es stellte sich während dem Quiz schnell heraus, dass die Burschen scheinbar ein erheblich grösseres Wissen über die USA haben, als die Fuxen und somit gewannen die Burschen mit einem riesigen Vorsprung. Vielleicht waren die gefrässigen Fuxen auch zu sehr damit beschäftigt die Pommes zu vernichten, welche vom Restaurant in unsere Räumlichkeiten geliefert wurden. Als die Fuxen ihre Strafe für die Niederlage erhalten hatten, war noch jede Menge Zeit. Somit entschloss man sich, gleich das Kreuzverhör für unseren Spefuxen Sarmed durchzuführen.
Dieser ertrug die Fragen mit stoischer Ruhe, auch wenn mancher anwesende mal den Kopf über gar sehr dreiste Fragen schüttelte. Obwohl diesmal eher schwierig, schafften es die Anwesenden schlussendlich trotzdem drei passende Vorschläge für das Vulgo von Sarmed zu Sammeln. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürfte Sarmed die Ehre zuteilwerden, am Centralfest in Zofingen getauft zu werden. Wir alle freuen uns schon riesig auf diesen gewaltigen Anlass und vielleicht schafft es die Luzerner Sektion ja dieses Jahr sogar den Fussball-Pokal zu ergattern.
  
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 19:09 Uhr |
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Geschrieben von: Rabenschnabel
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Dienstag, den 27. April 2010 um 15:36 Uhr |
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Um den bösen Gerüchten von unwissenden Philistern gleich wieder einmal den Riegel vor zu schieben, ist es mir eine wahre Freude diesen Stammbericht zu verfassen. Was machen die Luzerner Zofinger mit ziemlicher Regelmässigkeit? Richtig, sie gehen klettern. Seit der Gründung des Clubs der Zofinger Bergfreunde, wächst das Interesse am Klettern und dem Teilnehmen von Wanderungen und Touren stetig in der Luzerner Sektion. Da vielen aber die Praxis fehlte um auch nur jemanden zu sichern, wurde dieser Stamm ganz im Zeichen des Kletterns durchgeführt. Man traf sich in der Kletterhalle bei der Swiss-Life Arena. Dort nahmen sich die Begründer des Clubs, Hescha-Wk und Botar, die Zeit um den Anwesenden zuerst einmal die wichtigsten Knöpfe beizubringen und dann wie man anständig sichert, klettert und wieder herunter kommt. Danach durfte man jede Wand hoch, die man für besteigenswert erachtete und so mancher gab gleich Vollgas und bestieg eine der schwierigeren Routen. Den Anwesenden hat der ganze Anlass sichtlich Spass gemacht, auch wenn der eine oder andere an gewissen Stellen kapitulieren musste. Dies steigerte höchstens den Drang danach, die nicht bestiegene Wand nochmals hoch zu kraxeln oder sie zumindest in einem späteren Kletteranlass in Anlauf zu nehmen. Einigen Zofinger gefiel das Klettern so gut, dass sie sogleich fanden, dass es an der Zeit wäre mindestens einmal in der Woche die Kletterhalle aufzusuchen. Gleich am 28.4. war es wieder soweit und ein paar angefressene Zofinger traffen sich erneut zum gemeinsamen klettern. Sollte einer der geneigten Lesern hier ebenfalls den Drang verspüren an einer Wanderung oder einem Kletteranlass teil zu nehmen, so solle er sich doch beim Club der Zofinger Bergfreunde oder der Zofingia HSL selbst melden. Für weitere Informationen: zofingerbergfreunde(at)gmail.com
 
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. April 2010 um 15:23 Uhr |
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